Zürcher Inform-Gespräch mit Roger de Weck vom 15.04.2010

10. März 2010 -

«Wer den volatilen Markt in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellt, die Börse zum Zentrum unseres Gemeinwesens empor stilisiert, der mindert die Glaubwürdigkeit». Mit diesen Worten formulierte der Publizist Roger de Weck vor wenigen Monaten vor KMU-Vertretern seine Kapitalismuskritik. In seinem neusten Buch unter dem Titel «Nach der Krise» macht sich der erklärte Liberale denn auch auf die Suche nach einer anderen Marktwirtschaft.

Roger de Weck trifft präzise den Nerv der aktuellen Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Finanz- und Börsenwelt, um die Boni und Gehälter der Manager.

Seine Argumente und Vorschläge sind schmerzhaft und radikal, sie fordern heraus und liefern Anstösse zur Verbesserung des kapitalistischen Systems, ohne gleich auf planwirtschaftliche Wundermittel zurückzugreifen. Der weltgewandte Publizist, der auch in der Lehre tätig ist, verspricht ein spannendes Inform Gespräch.

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