Download SECO-Studie

25. Mai 2010 -

Umfassende Studie über Grossraumbüros.

Download: SECO-Studie

Lesen Sie auch den aktuellen Artikel zum Thema aus der Zeitschrift "Fokus" der Industrie- und Handelskammer Thurgau: Grossraumbüros

Das Ziel der SBiB-Studie (Schweizerische Befragung in Büros) der SECO bestand darin, eine statistische Datenübersicht über die Bewertung von Arbeitsbedingungen, insbesondere in Grossraumbüros zu erhalten. Dazu konnten Personen einen Online-Fragbogen ausfüllen zu den Themenblöcken Arbeitsumgebung (Luft, Raumklima, Licht, Lärmpegel etc.), technische Einrichtungen, Mobiliar, Lüftungsart, Arbeitsorganisation, Zufriedenheit, Beeinflussbarkeit der Arbeit und Einrichtungen, Anforderungen an den Arbeitsplatz, Komfort, gesundheitliche Symptome und Absenzen.

Total haben 1230 Personen an der Studie teilgenommen. Der Anteil der Frauen beträgt 44 %; bei den jüngeren Personen (16–25 Jahre) war der Anteil der Frauen grösser; bei den älteren Arbeitnehmenden (46–65 Jahre) überwiegten die Männer.

Schlussfolgerungen der Studie

Aus den Resultaten dieser Studie ist ersichtlich, dass Symptome mit arbeitsorganisatorischen und umgebungsbedingten Faktoren zusammenhängen. Bei der Planung und dem Einrichten von Büroarbeitsplätzen müssen daher alle diese Aspekte berücksichtigt werden. Generell wurden in kleinen Büros weniger problematische Situationen vorgefunden als in grossen. Die Unzufriedenheit mit den Ausstattungs- und Einrichtungsverhältnissen und die Nennung von beeinträchtigenden Umgebungsfaktoren nehmen mit zunehmender Anzahl Personen im Raum zu. In grösseren Räumen ist ein spezielles Augenmerk auf die Raumakustik zu legen. Lärm im Raum durch Gespräche und Geräte muss durch schallabsorbierende Elemente reduziert werden. Eine genügende Anzahl an Rückzugs- und Ruhearbeitsplätzen kann das Problem entschärfen. Grössere Büros sind nicht generell schlechter als kleine. Wichtig ist, dass die räumlichen Verhältnisse mit den Aufgaben der darin tätigen Personen und den SBiB-Studie Seite 6 daraus resultierenden Bedürfnissen und Lärmemissionen abgestimmt werden. Arbeitsaufgaben, die mehrheitlich individuell und konzentriert ausgeführt werden müssen, vertragen sich schlecht mit Unruhe durch Gespräche und Herumgehen anderer. Räumliche und akustische Trennungen sind notwendig, damit eine optimale Arbeitsleistung erbracht werden kann und damit das Auftreten von krankheitsbedingten Symptomen verhindert wird. Ein proaktives Ansprechen von Bedürfnissen und allfälligen Störungen bei der Arbeit durch Lärmemissionen kann in grösseren Büros evtl. durch Einigung auf einen Verhaltenskodex einige Probleme reduzieren. In Büros mit mechanischer Lüftung müssen die Anlagen für den Raum und die Anzahl Personen richtig ausgelegt werden. Eine Einregulierung und Kontrolle ist notwendig, damit Strömungsgeräusche verhindert werden, keine Zugluft entsteht und der Luftwechsel gewährleistet ist. Regelmässige Hygienekontrollen sind ebenfalls unablässig. Grundsätzlich kann die Attraktivität des Arbeitsplatzes und die Produktivität mit kleineren Bürogrössen deutlich verbessert werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es deshalb wünschenswert, wenn Unternehmen in Zukunft nicht nur die Flächenkosten in Franken pro Arbeitsplatz in ihre Wirtschaftlichkeitsberechnungen einbeziehen, sondern auch die indirekten Kosten, die durch negative Umgebungsbedingungen entstehen und zu Einschränkungen der Produktivität und zu Absenzen führen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Witzig The Office Company hat sich in der Deutschschweiz als kompetenter Partner für sämtliche Fragen rund ums moderne Büro etabliert. Durch eine Zusammenarbeit mit uns garantieren wir Ihnen und Ihren Mitarbeitenden langfristig zufriedenheits- und motivationsfördernde Arbeitsplätze und Büros. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Zurück