Vogelwarte Sempach
03. Mai 2010 -
Am 1. und 2. Mai lud die Vogelwarte Sempach zu den Tagen der offenen Tür.
Am 1. und 2. Mai lud die Vogelwarte Sempach zu den Tagen der offenen Tür. Bei der Bürogestaltung und -einrichtung im neuen Forschungs- und Dienstsleistungsgebäude setzte die Vogelwarte auf die starke Partnerschaft mit Witzig The Office Company. Das Resultat kann sich sehen und spüren lassen: Der rote Neubau in Sempach setzt nicht nur äusserlich ein Zeichen, sondern bietet dank der modernen und atmosphärischen Gestaltung der Büroräume auch innere Werte.
«Das Forschungs- und Dienstleistungsgebäude ist das neue Zentrum für die Vogelkunde und den Vogelschutz in der Schweiz», sagt Dr. Christian Marti, Betriebsleiter und verantwortlicher Projektleiter der Vogelwarte Sempach. «Auf den L-förmigen, dreigeschossigen Bau verteilen sich Räumlichkeiten mit über 80 Arbeitsplätzen, Labors, Seminarraum, Bibliothek, Lager und Cafeteria. Er wurde nach dem höchsten Standard für umweltverträgliches Bauen erstellt. Das Gebäude aus Holz wird nach Minergie-P-Eco zertifiziert. Damit geht die Bauherrschaft über den heute zunehmend verbreiteten Minergie-Standard hinaus. Deshalb war von Anfang an klar, dass auch der Innenausbau diesem Konzept folgt.»
Funktionell, ökologisch und modern wünschten sich Christian Marti und sein Team auch die Büroräumlichkeiten. In mehreren Workshops mit allen Mitarbeitenden haben die Fachleute von Witzig The Office Company Bedürfnisse, Wünsche und Anforderungen aufgenommen. In einer ersten Phase wurden in einem Vorprojekt Raster- und Belegungsstudien erarbeitet sowie über mögliche Raumformen diskutiert. Dann wurde das Mobiliar erfasst, ein Ist-Soll-Abgleich erstellt und in einem weiteren Schritt das Groblayout der zukünftigen Arbeitsplätze definiert. Insgesamt plante das Projektteam über zwei Jahre, bevor schliesslich die beste Version feingeplant wurde. Realisiert wurden einzelne Arbeitsplätze in offenen Räumlichkeiten.
Konzentration und Kommunikation
Auf Offenheit in der Raumgliederung legte das Projektteam grossen Wert. Um angestrebte Transparenz zu erreichen, kamen bei vier Besprechungs- und Rückzugsräumen Glastrennwände zum Einsatz, die einsehbare Arbeitseinheiten bilden. Edle hell- und dunkelgraue Pulte und Stauraummöbel des modularen Systems «tosca‘modul» sorgen für ein ergonomisches Schaffen und dienen als Ordnungshilfen. Auch bei der Auswahl der Materialien wurde ein Zeichen gesetzt und so kamen nur formaldehydfreie, giftfreie Komponenten zum Einsatz. Ganz bewusst wurde Holz als Gestaltungselement eingesetzt. Die Decke aus einheimischem Holz sorgt für eine moderne Optik, eine optimale Akkustik und ein angenehmes Raumgefühl.
Im Gegensatz zu konventionellen Büros mit geschlossenen Raumeinheiten dienen ungenutzte Zonen wie Verkehrswege der effizienten Kommunikation der Mitarbeitenden. Die Wände wurden punktuell farbig gestaltet. «Die verschiedenen Grüntöne sind harmonisch aufeinander abgestimmt und schaffen einen Übergang zur Natur,» erklärt Hansjörg Witzig. Einblicke schaffen Durchblick, das heisst, leiten den Blick weiter durch die grossflächigen Fenster nach draussen – ins Vogelparadies am nahen Sempachersee.
«Inspiration pur», freut sich Dr. Christian Marti. «Alles in allem eine gelungene Umsetzung all unserer Wünsche. Wir fühlen uns hier wohl.»





