Stadtspital Triemli

Jedes Detail planen und doch spontan reagieren: Witzig The Office Company plante mit Partner Bürobox GmbH für das Stadtspital Triemli den Umzug ins neue, hochmoderne Bettenhaus. Es galt, jedes Detail akribisch zu planen, im dynamischen Spitalbetrieb aber dennoch flexibel zu reagieren.

Das Stadtspital Triemli bezog im April 2016 sein neues, hochmodernes Bettenhaus, das rund 500 Patientinnen und Patienten Platz bietet. Dafür mussten Material und Mobiliar sicher vom Hauptgebäude in die neuen Räumlichkeiten gebracht werden. Dies erforderte von allen Beteiligten eine Höchstleistung. Das Spital plante den Umzug daher detailliert und verliess sich dabei auf die Kompetenz der Partner.

Die Partner planten den Umzug der Büromöbel, medizinischer Geräte und Materialien sowie der IT und koordinierten ihn mit den Pflegeteams, die für den Umzug der Patientinnen und Patienten verantwortlich waren. Ausserdem übernahmen sie in Absprache mit den Nutzern die Verantwortung für die Detailpläne der Büroräume.

  • planen
  • koordinieren
  • verstehen

Die Mentalität verstehen

Die Herausforderung sieht Peter Hagen, der bei Witzig The Office Company für das Projekt zuständig war, in der Grösse und Komplexität des Stadtspitals: Es galt, die Feinplanung im Vorfeld mit verschiedensten Beteiligten zu besprechen und deren Bedürfnisse aufeinander abzustimmen. Diese Gespräche seien zwar aufwändig, für den Projekterfolg aber entscheidend gewesen, meint Hagen: «Damit am Tag X alles klappte, mussten wir die Mentalität und Bedürfnisse jeder Gruppe verstehen, seien es die Ärzte, das Pflegepersonal oder die IT-Verantwortlichen.»

Umziehen, ohne den Alltag zu stören

Auch die Dynamik des Spitalbetriebs war anspruchsvoll: «Obwohl wir jedes Detail planten, durften wir nicht starr werden, da sich in einem Akutspital vieles unversehens ändern kann», sagt Hagen. Diese Erfahrung teilt auch Monika Hagi, die das Umzugsprojekt auf Triemli-Seite leitete: «Witzig musste lernen, dass es das Definitive im Spital nicht gibt», sagt sie. So stand beispielsweise erst zwei Tage vor dem Umzugstermin fest, wie viele Patienten ins neue Bettenhaus überwechseln würden.

Flexibel und angepasst planen

Die Partner passten die Zeitfenster und die personellen Kapazitäten laufend an, sodass das Stadtspital den Umzug bei laufendem Betrieb meistern konnte und das Pflegepersonal alle Medikamente, medizinische Geräte und weitere Infrastruktur im Neubau sofort zur Verfügung hatte. 

Bettenhaus des Stadtspitals Triemli

Das Bettenhaus des Stadtspitals Triemli entspricht punkto Patientenkomfort, Energieeffizienz und Funktionalität modernsten Ansprüchen. Der 100 Meter lange Neubau kann auf 13 Etagen 500 Patienten aufnehmen. Das Minergie-P-Eco-zertifizierte Spitalgebäude bietet auch dem Personal beste Bedingungen: seine Struktur ist auf medizinische Betriebsabläufe zugeschnitten.

Weitere Referenzen

Meier+Tobler

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Stiftung Auffangeinrichtung BVG

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Fondation Botnar

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