Symbolstarke Bühne zur Inszenierung digitalen Schaffens

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Witzig The Office Company hat für das durchgehend digital aufgestellte Unternehmen JobCloud AG, eine hochfunktionale Arbeitswelt mit symbolkräftigen Requisiten geplant, gestaltet und eingerichtet.
Ziel war es, mit einem fein abgestimmten Auftritt das Tun als auch die Identität des Unternehmens Jobcloud zu visualisieren und zu inszenieren. Im Fokus standen dabei die Mitarbeitenden des Unternehmens und die Stärkung deren Zugehörigkeitsgefühls.

Es ist ein integratives Bürogestaltungskonzept, in dem die einzelnen Work Spaces mit Installationen aus den verschiedenen Jobbereichen inszeniert sind, die den Recruitingfeldern von Jobcloud entsprechen.
Die unterschiedlichen Berufswelten werden als szenografische Installationen abgebildet und in den einzelnen Zonierungen und Aufenthaltsbereichen wie z.B. Transport, Bau, Healthcare ganzheitlich erlebbar.
Diese Erlebbarkeit zeigt sich durch strukturierte Wand,-Decken,- und Bodengestaltungen, Einrichtungsgegenstände, Grafiken und verbindende Elemente.

  • Fünf
  • Bühnen
  • der Arbeit

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  • Ideation Space

Zu Innovation & Design Thinking

Thomas Scheurer
Projektleiter und Architekt von «raumtextur»
Witzig The Office Company konnte den Kunden vor allem durch die Vielschichtigkeit des Leistungsportfolios überzeugen. Neben der Standortsuche- und Auswahl, Projektleitung, Layout-Planung, Gestaltungskonzept und letztendlich Möblierung, alles aus einer Hand und mit nur wenigen Ansprechpartnern!

Das Haus «Yond»- ein lichter, grosser Block aus sechs Teilen mit Innenhöfen, drei Stockwerke hoch, mit schmalen Profilen und riesengrossen Gläsern als Fassade. Hier hat das Unternehmen JobCloud seinen Sitz. JobCloud ist ein gemeinsames Unternehmen von Ringier und Tamedia, dessen Hauptwirken es ist, neben ergänzenden Dienstleistungen, Stellensuchende und Stellenanbietende online zusammen zu bringen.

Die Aufgabe von «Witzig The Office Company» war es zunächst, für JobCloud einen geeigneten Standort zu finden und deren Bürowelt auf 3000 m2 zu planen und einzurichten. Eine räumliche Eigenart gab es dabei zu beachten: Das Bürogebäude «Yond» hat 5,5 Meter hohe Räume.

Die Arbeitsplätze sind wie Quartiere in den Hallen gruppiert – auf der Fläche und in der Höhe auf der Galerie. Verbunden sind die Quartiere mit Plätzchen, Plätzen und Nischen, mit Höfen und Wegen. Auf grossen Plätzen in der JobCloud-City finden sich Gruppierungen persönlicher Arbeitsplätze, das Restaurant, das Atrium für die grosse Versammlung oder auch die Velowerkstatt samt Duschen. Denn die Firma fördert das sportliche und alltägliche Velofahren der Mitarbeitenden. Auf Plätzchen und in Höfen finden sich Orte zum Ausruhen und Besprechen mit bequemen Sesseln. In offenen und geschlossenen Nischen sind zahlreiche Sitzungszimmer unterschiedlicher Grössen untergebracht. Alles ist in einem fliessenden Grundriss miteinander verbunden. Sämtliche Installationen (neben 230V / UKV auch Lüftungs- und Sanitärinstallationen) sind bewusst sichtbar angebracht

Fünf Bühnen der Arbeit

Bei der Einrichtung der Arbeitswelt gesellen die Einrichtungsspezialisten von Witzig The Office Company, der digitalen Arbeit das sinnliche Gegenüber. Neben dem Standard-Arbeitsplatzmobiliar gibt es Besonderheiten wie Lounges, Hochtische, freistehende Boxen etc. für Besprechung und Rückzug in unterschiedlichsten Formationen. Dafür kam einerseits das Bestandsmobiliar, welches die Firma schon hatte, zum Einsatz und andererseits die besonderen, in Erfahrung und Praxistext gereiften Möbel der Ergodata. Ergodata fabriziert und vertreibt seit über 40 Jahren «Möbel für Menschen». Bestand und neu wurden in Themen und Bühnenbilder der Arbeitswelten hineininszeniert und zu einem ganzheitlichen Erscheinungsbild verwoben: Bau, Gesundheit, Transport, Dienstleistungen und Industrie. Mit viel Phantasie wurden dafür die Hobelsammlung des Schreiners, Gerüstbauten, die Scherenleuchte aus der Fabrik oder auch pharmazeutische Laborinstrument versammelt. Die Requisiten sind unmittelbar brauchbar und funktional – Doppelsitze aus Sesselliften hängen von der Decke als Sitzgelegenheiten, der Baustellenwagen dient als Besprechungsraum, und der Ruheraum ist japanisch inspiriert. Jede Inszenierung hat ihre eigens gestalteten Einbauten: Die Tee-Küche aus dem Gesundheitswesen erinnert an ein Labor, die aus dem Bau ist robust aus rustikalem Holz gefertigt, während diverse Vintage-Beleuchtungskörper die Szenen ins richtige Licht rücken.

Und so vermitteln die symbolhaltigen Umsetzungen und Interpretationen den JobCloud-Mitarbeitenden ein Gefühl und eine Stimmung, in welchen Welten sich die Menschen bewegen, für die sie Arbeitsplätze vermitteln oder Angestellte suchen. Dies ist die zentrale identitätsstiftende Komponente dieses Projektes. Das Wirken der Mitarbeitenden findet sein ästhetisches Pendant in der Arbeitsraumgestaltung- und Einrichtung.

Ihr Ansprechpartner

Peter Hagen

Projektleiter Office Concepts und Design

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